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Erstarken der Guerilla und die Zeit der Massaker

März 1978 Mit mehr als 60 % Enthaltungen wird General Lucas García Präsident. Er ist der gemeinsame Kandidat eines rechten Wahlbündnisses.
April 1978 Komitee für Bauerneinheit (CUC) gegründet.

29. Mai 1978

Massaker in Panzós. Mehr als 100 Kekchí-Indigenas werden von der Armee ermordet.
Februar 1979 140 Volksorganisationen gründen die "Demokratische Front gegen die Repression" (FDCR).
Sept. 1979 Eine weitere Guerillagruppe, die Organisation des Volkes in Waffen (ORPA) tritt erstmals an die Öffentlichkeit.
1980 Wirtschaftskrise in Guatemala: Fall der Kaffeepreise, Kapitalflucht, Rückgang der Investitionen, wachsende Auslandsverschuldung, Inflation, u. a.
Zahlreiche Morde an Priestern und Kirchenmitarbeitern durch Militärs und paramilitärische Gruppen. Die Beziehungen zwischen katholischer Kirche und Regierung verschlechtern sich.
31. Jan. 1980 Am 30. Januar besetzen Mitglieder des CUC (Comité de Unidad Campesina) zusammen mit Studenten friedlich die spanische Botschaft. Die Botschaft wird von den Militärs in Brand geschossen. 39 Personen sterben, unter ihnen alle BesetzerInnen. Der spanische Botschafter überlebt verletzt; Spanien bricht die diplomatischen Beziehungen ab.
Febr. 1980 Die UNO-Menschenrechtsorganisation in Genf verurteilt Guatemala wegen anhaltender Menschenrechtsverletzungen.
1. Mai 1980 Bei den Maikundgebungen werden über 30 Personen erschossen. Rechte Gruppen ermorden einen belgischen Priester.
5. Juni 1981 Nach dem Amtsantritt von Reagan in den USA wird die Militärhilfe an Guatemala trotz der anhaltenden Menschenrechtsverletzungen durch die Militärs wieder aufgenommen.
14. Juli - 20. Aug. 1981 "Noticias de Guatemala" veröffentlicht eine Übersicht über die Repression der Regierung in diesem Zeitraum: 517 Morde, 141 Verletzte, 150 Entführungen. Die Mehrzahl der Ermordeten zeigen Spuren von Folterungen. Die Entführten verschwinden oder tauchen ermordet wieder auf. Der Bericht beruht auf offiziellen Zeitungsmeldungen - die Dunkelziffer ist erheblich höher.
Sept. 1981 Die Guerillagruppe ORPA berichtet über das erste Halbjahr 1981: 175 Plantagen und Ortschaften militärisch besetzt, 72 Kämpfe mit Militäreinheiten, dabei kamen 1458 Soldaten ums Leben oder wurden verwundet, 39 Kämpfer der ORPA starben.
Sept. 1981 40.000 GuatemaltekInnen haben in Mexico Schutz vor den kriegerischen Auseinandersetzungen gesucht. Sie werden vom Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen als politische Flüchtlinge anerkannt.
9. Feb. 1982 In einer Erklärung geben die vier wichtigsten Guerillaorganisationen EGP, ORPA, FAR und PGT-ND ihren Zusammenschluss in der URNG ("Guatemaltekische nationale revolutionäre Einheit") bekannt.
7. März 1982 Durch massiven Wahlbetrug gewinnt General Angel Anibal Guevara die Präsidentschaftswahlen. Proteste werden unterdrückt.
23. März 1982 Nach einem Militärputsch übernimmt eine Militärjunta aus General Efraín Ríos Montt und zwei weiteren Generälen die Regierungsgewalt.
9. Juni 1982 General Efraín Ríos Montt übernimmt alleine die Macht und eskaliert den Krieg; Einführung der paramilitärischen Zivilpatrouillen (PAC) und der wehrdorfähnlichen Modelldörfer und Entwicklungspole.
8. Aug. 1983 Verteidigungsminister General Oscar Mejía Víctores putscht, übernimmt die Macht und führt den Krieg fort.
Juni 1984 Gründung der "Gruppe für gegenseitige Hilfe" (GAM)
Juli 1984 Wahlen für Verfassunggebende Versammlung berät neue Konstitution.
1985 Bildung der "Comandancia General" (Generalkommandantur) der URNG.
Februar 1985 Gründung des Gewerkschaftsdachverbandes UNSITRAGUA.
September 1985 Besetzung der Universität von San Carlos durch das Militär.

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