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Gentech-Mais als Lebensmittelhilfe

Fijáte 329 vom 2. März 2005, Artikel 2, Seite 2

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Gentech-Mais als Lebensmittelhilfe

Mario Godínez von der guatemaltekischen Umweltorganisation Ceibas und Vertreter der Zentralamerikanischen Allianz bezeichnete die Lebensmittel-"Hilfe" als einen Angriff auf das Recht auf Ernährung der GuatemaltekInnen, da man die längerfristigen Auswirkungen gentechnisch manipulierter Lebensmittel auf den menschlichen Organismus bislang nicht kenne. Die Zentralamerikanische Allianz fordert, dass Organisationen, die humanitäre Hilfe leisten, Getreide auf dem lokalen Markt kaufen und ein besseres Lagerungsund Verteilsystem entwickeln sollen, statt Gentech-Produkte zu importieren. Daniel Cardona, Berater des Vizeministers für Ernährungssicherheit, erklärte, dass die Einfuhr von gentechnisch veränderten Lebensmitteln in Guatemala nicht generell verboten sei. Die Behörden seien nicht in der Lage, alle Hilfsgüter zu überprüfen, ausserdem könne man diese ja auch nicht einfach zurückweisen. Die US-amerikanische Botschaft in Guatemala zweifelt an der Rechtmässigkeit der Analyse der Zentralamerikanischen Allianz, da diese Maissorten in den USA seit Jahren nicht mehr angebaut würden und es nicht erklärbar sei, wie sie in den Untersuchungen nachgewiesen werden konnten, erklärte die Pressesprecherin der Botschaft, Mary Thompson-Jones.


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